Stille Getränke profitieren oft von reinem Stickstoff, um Oxidation und übermäßige Sprudeligkeit zu vermeiden, während feinperlige Limonaden gezielt CO2 benötigen. Passende Druckminderer, Rückschlagventile und regelmäßige Lecktests sind Pflicht. Manometrie dokumentieren, Abweichungen wöchentlich prüfen, Schlauchverbindungen sichern. Wer Mischgas verwendet, sollte spezifizierte Anteile und Temperatur berücksichtigen, da Löslichkeit schwankt. Ein Café wechselte bei Cold‑Brew‑Kräutertee auf niedrigeren N2‑Druck, wodurch Schaumbildung kontrollierbarer wurde und die ätherischen Noten deutlich sauberer im Glas ankamen.
Konstante Produkttemperatur stabilisiert CO2‑Bindung, Schaumbildung und Aromabalance. Halte den Glykolkreislauf sauber, korrekt gemischt und frei von Luft. Dämmung trocken und lückenlos halten, Kondenswasser ableiten, Temperaturfühler kalibrieren. Messpunkte an Fass, Rücklauf und Zapfhahn helfen, Drift zu erkennen. Ein leicht wärmerer Kopf kann bereits sensorische Abweichungen verursachen. Dokumentiere Soll‑ und Ist‑Werte täglich, um Trends sichtbar zu machen. In einer Berliner Bar verschwanden schwankende Perlagen erst, nachdem eine schadhafte Isolierstelle im Treppenabschnitt sauber erneuert wurde.
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